Verfasst am 18.05.2026 um 15:31 Uhr

Alle Entscheidungen werden per Mehrheitsbeschluss getroffen    

Zitate von Axel Quandt:   


"Einige äußerten bereits jetzt, dass es bei Viola Kleinau vergleichsweise besser war"  

"Jetzt lockt das Geld so richtig" - "Es geht um persönliche Finanzinteressen"  

"Hundertausende Ehrenämtler mit oft über 40 Stunden Ehrenarbeit wöchentlich"   

"Nicht ansatzweise ein Neuanfang"  


Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,


diese aktuellen Aussagen von Herrn Quandt, um nur einige zu nennen, finden sich bei Facebook, bei X (vormals Twitter), werden über den Brandbrief e.V. per Mail geteilt und sind einmal mehr hanebüchene Superlative, wie wir es von seinen Aussagen leider gewohnt sind.


Zugutehalten muss man Herrn Quandt, dass er frühzeitig auf fragwürdige Aktivitäten von Frau Kleinau hingewiesen, aber dafür leider längere Zeit nicht ausreichend Gehör gefunden hat. Er hat zum Ende der Ära Kleinau beigetragen, aber was er jetzt macht und wie er sich damit einem Neuanfang entgegenstellt, ist in hohem Maße nicht mehr nachzuvollziehen.

Der Eindruck ist, dass er sich in dem Thema verrannt hat und nicht mehr herausfindet. Dabei ist ihm jede noch so große Respektlosigkeit und vor allem das Verdrehen von Informationen, um Zusammenhänge anders darzustellen, recht. Ständig auf der Suche nach Eskalation und Angriffspunkten, stellt er den Vorstand in ein Licht, was wir nicht mehr dulden werden.


An dieser Stelle machen wir zum wiederholten Male darauf aufmerksam, dass der Vorstand ein Beschlussgremium ist. Alle Entscheidungen werden per Mehrheitsbeschluss getroffen. Die persönlichen Angriffe gegen die Vorsitzende seitens Herrn Quandt sind daher vollkommen verfehlt.


Wir möchten alle Gartenfreundinnen und -freunde daher zu Offenheit und Transparenz einladen, um Vertrauen nach der Misere zurückzugewinnen und machen somit den ersten Aufschlag.


Gern möchten wir noch ein aktuelles Beispiel aufgreifen.

Herr Quandt äußert sich in einem Facebook Post hinsichtlich der Satzungskommission (Sako), dass deren Kommentierung zu einem Antrag des Vorstandes "berechtigte Kritik der Sako" sei. Was er allerdings auslässt, ist, dass die Beschlussempfehlung und Kommentierung der Sako enthielt, wieder gleichzeitig in der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes UND im Vorstand tätig sein zu können. Er skandiert, dass es nicht nur um Minijobs ginge, gegen die er auch votiert, sondern auch Vollarbeitsverhältnisse wieder möglich wären und streut die Informationen derart zusammenhangslos, dass genau dieser Eindruck entstehen könnte.

Er nennt die darauf erfolgte Stellungnahme des Vorstandes, die wir hier gern beifügen, "aggressiv", mit der wir erläutern, warum wir unseren Antrag für die Delegiertenversammlung überhaupt gestellt haben und dass damit genau dieser finanzielle  "Selbstbedienungsladen" im Bezirksverband ausgeschlossen werden soll. Bitte lesen Sie im PDF die Stellungnahme des geschäftsführenden Vorstands (GfV) , die allen Vereinsvorständen und Delegierten vorliegt, selbst und bilden Sie sich bitte ein eigenes Urteil:

An dieser Stelle richten wir nochmals unseren großen Dank an die überwältigende Mehrheit der Delegierten, die unserem Antrag gefolgt sind, damit Verständnis aufbrachten und mit Tatkraft den Neuanfang tragen.


Außerdem machen wir Sie gern auf unseren vorherigen Newsletter aufmerksam, der auch den Bericht des Vorstandes enthält, den wir bei der letzten Delegiertenversammlung allen Vereinen vorgetragen haben. In diesem Bericht finden Sie weitere Erfahrungen, die wir mit Herrn Quandt/Brandbrief e. V. machen mussten.


Auch wenn wir kaum zeitliche Ressourcen haben, laden wir Sie herzlich ein, bei Fragen oder Unverständnis das direkte Gespräch mit uns zu suchen oder schreiben Sie an vorstand@gartenfreunde-pankow.de. Kommen Sie gern nach Voranmeldung in unsere Sprechstunde. Machen Sie sich schlichtweg ein eigenes Bild und unterstützen auch Sie den Neuanfang. Vielen Dank!


Schließen möchten wir mit dem Hinweis, dass nicht nur das erfolgreich abgeschlossene Insolvenzverfahren und neue bzw. geänderte Strukturen den Neuanfang ausmachen, nein, dieser muss auch gelebt werden. Destruktive Widerstände und Angriffe finden keinen Platz mehr. Auch alle Gartenfreundinnen und -freunde sind aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass sich das beschädigte Kleingartenwesen in Berlin wieder rehabilitiert, um den Erhalt unserer Kleingärten zu sichern. Es ist mitnichten so, dass die negativen Auswirkungen der Korruption an Pankows Bezirksgrenze endeten. Ein schlechtes Licht ist auf alle Verbände und Vereine Berlins gefallen. Daher gehen die Aktionen von Herrn Quandt zu Lasten aller Kleingärtner von Berlin, wenn per se immer weiter Unterstellungen gemacht werden, die nicht den Tatsachen entsprechen.


Der Vorstand